Online-Marketing – Tipp #1

Facebook-Ad “Webseitenklicks” per Deeplink als Artikelbooster verwenden

Wie erreichen wir mit einem möglichst geringen Budget eine möglichst große Reichweite für einen Artikel X? Angenommen, es handelt sich um einen Text aus dem Bereich Content-Marketing, der ein neues Produkt unseres Kunden vorstellt und in dem auch ein Link zu dessen Angebot integriert ist. Ziel 1 ist es daher, potentiell kaufwillige Menschen auf die Website mit dem Artikel zu bekommen, Ziel 2 ist danach wiederum der Klick auf das Angebot unseres Kunden und final soll der Artikel oder die Dienstleistung dann (Ziel 3) natürlich gekauft werden.

Um diese Customer Journey erfolgreich zum Abschluss zu bringen, bedarf es vieler kleiner Details, auf die ich an dieser Stelle nicht im Detail eingehen möchte. (Das würde den Rahmen sprengen.) Tatsache ist jedoch: Egal wie gut das Produkt auf der Website unseres Kunden ist, es muss den Betrachter natürlich überhaupt interessieren. Deshalb bringen uns auch 10.000 Klicks auf den Artikel oder gar auf das Produkt nichts, wenn die finale Conversion nicht erzielt wird.

Diesen Funnel ideal zu gestalten, darauf werde ich sicherlich in einem zukünftigen Posting einmal eingehen können. Heute wollen wir uns dagegen anschauen, wie wir die Internetnutzer überhaupt erst einmal auf unsere Website bzw. alternativ auch direkt auf die des Kunden gelotst bekommen. Es gibt dafür eine Reihe von Möglichkeiten, mit die beste ist natürlich Google AdWords, da hier extrem hohe Conversion-Raten erzielt werden, da der Suchende sich ja auch grundsätzlich für ein ähnliches Produkt interessiert.

Das ist beim Facebook-Marketing ein wenig anders, denn hier bekommt der Facebook-Nutzer die Werbung quasi unfreiweillig aufgedrückt (Push-Marketing) – wir müssen also zusehen, über unsere Zielgruppenselektion so gut als irgend möglich zu bestimmen, wer sich auf diese Weise trotzdem erfolgreich ansprechen lässt. Die ideale Zielgruppenselektion ist zudem der zentrale Schritt bei der Einrichtung einer Werbeanzeige “Webseitenklicks” auf Facebook, wie ich sie schon oft erfolgreich eingesetzt habe.

Bei meinem Ansatz geht es darum, diese Ad, die eigentlich für das Bewerben einer Landingpage gedacht ist, mit einem Deeplink für das Boosten eines Artikels zu verwenden. Man kann in der Ad auswählen, welche URL genutzt werden soll – und nichts spricht dagegen, Website/Unterkategorie/Artikel zu verwenden. Hierdurch lässt sich, wie ich im Folgenden erklären werde, eine ziemlich solide Zugriffsrate für wenig Kosten erzielen.

Tatsächlich ist es mit einer guten Zielgruppenselektion, einem ansprechenden Titelbild und einem guten Anreißer-Text vollkommen realistisch, Klicks im Bereich von 8-12 Cent CPC zu erreichen. Das heißt, wir würden für eine Kampagne, die 1000 Klicks auf unseren Artikel generiert, etwa 100 Euro bezahlen. Ist der sonstige Funnel gut aufgestellt und kann von diesen Interessenten vielleicht ein Zehntel oder nur ein Fünftel final einfangen, hat sich die Ad schon gelohnt.

Es ist natürlich nach Branche, Produkt und Zielsetzung unterschiedlich, wie schwer oder leicht sich Menschen zum Kauf bewegen lassen. Höherpreisige Produkte lassen sich deutlich schlechter “mal eben so” verkaufen, als günstigere. Aber in jedem Fall ist es so, dass man rein von den Kosten für den Websitebesuch mit der genannten Nutzung dieser FB-Ad CPC-Werte erreichen kann, die selbst Google AdWords alt aussehen lassen. Man muss jetzt “nur noch” dafür sorgen, dass die vorhandenen Besucher auch zu Kunden werden.

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