Online-Marketing – Tipp #8

Zielgruppen im Facebook Business Manager – Teil 1 

Um mit dem Facebook Business Manager (FBM) effektiv werben zu können empfiehlt es sich, eine oder auch mehrere vorgefertigte Zielgruppen zu erstellen und im alltäglichen Schalten von Werbeeanzeigen einzusetzen. Dabei gibt es einige Hinweise die es zu beachten gilt, um maximalen Nutzen aus der Zielgruppenselektion zu siehen. Warum man hier im Vorfeld gute Arbeit investieren sollte? Weil man so ein möglichst genaues Bild seiner potentiellen Interessenten zeichnen kann. Und somit verpufft dann kein unnötiges Budget in Anzeigen, die eh niemand anklickt.

Um im FBM eine neue Zielgruppe zu erstellen, klicken wir oben links auf Business Manager und dann im Popup-Menu auf Zielgruppen. Bei Verwendung mehrerer Werbekonten ist es im nächsten Schritt wichtig, das korrekte Konto für die neue Zielgruppe auszuwählen, denn sonst muss man sich die Arbeit am Ende noch ein zweites Mal machen. Unnötige Arbeit vermeiden wir aber doch alle gerne.

Im November hat Facebook einmal mehr größere Umbauaktionen in seinen Werbetools vorgenommen, was nicht nur zu erneut geschmälerten Reichweiten unbeworbener Beiträge geführt hat, sondern – immerhin etwas Positives – auch eine Vielzahl von Möglichkeiten im FBM ergänzt hat. So können wir nun nicht nur aus verschiedenen Quellen eine “Custom Audience” erstellen (Kundendatei, Websitebesucher, App-Aktivitäten, Facebook-Interaktionen), eine “Lookalike Audience” ansteuern (über einen Prozentsatz der Reichweite einer bestimmten FB-Seite) oder bestehende Zielgruppen verändern.

Welche der neuen Möglichkeiten sich bei den Werbetreibenden durchsetzen wird, das bleibt erst einmal noch abzuwarten. Ich für meinen Teil bin nach wie vor ein großer Fan der althergebrachten Zielgruppenselektion, denn hier kann man wunderschön mit Interessen potentieller User spielen und experiementieren. Langfristig wird sich aber wohl das durchsetzen, was Facebook uns neuerdings anbietet – denn die Ausbeute an echten Conversions dürfte über optimal angepasste Kundenbedürfnisse klar gesteigert werden können.

Zu den neuen Optionen werde ich mich in einigen Wochen vermutlich in einem neuen Posting im Detail äußern, wenn ich diese eine zeitlang ausgiebig erproben konnte. Für diejenigen unter ihnen, die wie ich noch mit der “alten” Herangehensweise arbeiten, habe ich indes noch ein paar hilfreiche Tipps an der Hand.

So bietet es sich zum einen definitiv an, auch über Ausschlusskriterien seine Zielgruppe zu optimieren. Sind Sie zum Beispiel in der Öko-Branche unterwegs, so kann man ruhig Interessen wie “Fast Food” aussortieren, denn dies passt in aller Regel nicht wirklich zu ihrem idealen Kunden. Auch ein Betrieb mit Lederartikeln kann über das Abschalten seiner Anzeige für Veganer nachdenken, denn wer dieses Thema sehr ernst nimmt verzichtet eben auch auf tierisches Leder.

Weiterhin sollten Sie darauf achten, dass Sie ihre Zielgruppe trotzdem nicht zu klein machen – denn es soll ja auch jemand die Anzeigen zu Gesicht bekommen. Wenigstens ein paar zigtausend potentielle Interessenten sollten Sie schon selektiert haben, sofern Sie nicht im absoluten Luxus-Segment unterwegs sind oder ein Produkt anbieten, das in keinster Weise massentauglich ist. 

Auch kann es – je nach Ziel Ihrer Werbeanzeige – auch durchaus Sinn machen, die bereits bestehenden Follower auszuschließen. Geht es bei Ihrer Anzeige zum Beispiel um neue Likes, wäre dies nicht zu tun schon nah am sprichwörtlichen “Geld aus dem Fenster werfen”. Doch bei manch anderen Anzeigenarten mag es wiederum kontraindiziert sein – also sollten Sie im Zweifelsfall immer mehrere Zielgruppen für unterschiedliche Fälle auf Lager haben.

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